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Willkommen auf der Rechtler-Homepage

Bericht von der Generalversammlung im Oytal
Rechtler Vorstand
Die Rechtler-Vorstände und der Geschäftsführer bei der Jahresversammlung im Oytal:
Albert Titscher (Geschäftsführer), Hans Wirth, Peter Berktold und Franz Berktold
Foto: Sabine Metzger
Die Oberstdorfer Rechtler haben ein erfolgreiches Jahr 2011 hinter sich, in dem große Projekte wie die Alpwegsanierung im Traufberg zu Ende gebracht wurden. Das berichtete Vorstand Franz Berktold bei der Jahresversammlung im Oytal.
Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Traufberg. Die Spritzdecke des alten Alpweges wurde abgefräst, der Unterbau neu aufgebaut, Entwässerungsleitungen wurden verlegt. "Im Prinzip wurde der Weg neu gebaut", so Berktold. Zu den weiteren Maßnahmen in diesem Bereich gehörten ein Weg für den Viehtrieb Richtung Krautersalp und die Sanierung der Hierenalper Hütte. Die Investitionen belaufen sich auf 630 000 Euro, dafür gab es 480 000 an Fördermitteln. Zudem haben die Rechtler den Bau eines Schlepperstichwegs im Traufberg beantragt. Nachdem eine Förderung durch das Forstamt kurzfristig nicht möglich war und kein Geld aus der Bergwaldoffensive mehr zu bekommen war, haben sie das Projekt selbst in die Hand genommen. "Wir wollten nicht noch ein Jahr warten", sagte Berktold.
Ein weiteres Projekt ist der Bau des Forstweg Freibergsee. Die Maßnahme ist fast abgeschlossen. Das Projekt wird mit 90 Prozent über die EU gefördert.
Positiv hat sich die Lage auf dem Holzmarkt entwickelt. Im vergangenen Jahr wurden deutlich über 2000 Festmeter Rundholz eingeschlagen - und zwar vorwiegend im Bereich Hochleite und Ringang. Der Holzpreis ist stabil, große Sturm-, Lawinen- oder Käferschäden hat es nicht gegeben. "Dadurch konnten die Holzteilausgabe und die Auszahlungen erhöht werden", so Geschäftsführer Albert Titscher. Ergänzungspflanzungen wurden auf der Hochleite, im Traufberg und an der Schwandsteige vorgenommen.
Das Kraftwerk Faltenbach ist nach zwei Jahren Bauzeit seit Juli in Betrieb. Trotz des trockenen Herbstes konnten bereits 1,1 Millionen Kilowatt Strom erzeugt werden. Die Diskussionen um dieses Kraftwerk seien teilweise sehr emotional geführt worden, sagte Bürgermeister Laurent Mies in seinem Grußwort.
Erfreulich entwickelt sich das Wohnobjekt "Betreutes Wohnen" in der Holzerstrasse. Die Aussichtskanzeln am Hölltobel sind wieder hergerichtet worden. Die Hälfte der Kosten tragen die Rechtler. Auch der Verschönerungsverein, Oberstdorfer Unternehmen sowie Privatpersonen haben sich an der Finanzierung des Projekts beteiligt.
Ab 1. Januar sind neu im 15-köpfigen Ausschuss Johann Ammann, Martin Berktold, Anton Brutscher, Florian Huber und Richard Math vertreten; neu in der dreiköpfigen Vorstandschaft ist Hans Wirth.
Text: Sabine Metzger
© Verein der ehemaligen Rechtler